17.07.2017
Wirtschaftsförderung Arnsberg

Potenzialberatung

Die Potenzialberatung soll Unternehmen und deren Beschäftigte dabei unterstützen, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zukunftsorientiert zu sichern und auszubauen. Es handelt sich hierbei um ein Förderinstrument, mit dem einzelbetriebliche Beratungsprozesse gefördert werden können. Unter Beteiligung der Beschäftigten ermittelt der Berater zunächst die Stärken und Schwächen des Unternehmens. Danach wird gemeinsam mit den am Prozess Beteiligten ein Handlungsplan zur Optimierung betrieblicher Abläufe entwickelt. Die vereinbarten Veränderungsschritte werden durch den externen Berater begleitet und umgesetzt. Kurz: Die Potenzialberatung soll Modernisierungsimpulse im Unternehmen auslösen.

Gefördert werden können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit maximal 250 Mitarbeitern, die mindestens seit fünf Jahren bestehen. Zuschüsse zu den Beratungstagen in Höhe von 50 %, höchstens jedoch 500,- EUR pro Beratungstag. Die Anzahl der bewilligten Beratungstage ist abhängig von der Anzahl der im Unternehmen Beschäftigten (maximal 10 Beratungstage für Unternehmen bis zu 49 Beschäftigten, maximal 15 Beratungstage für Unternehmen ab 50 Beschäftigten).

Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten können die Potenzialberatung zukünftig in einem Zeitraum von 15 Monaten flexibel in zwei Schritten zwischen einem und bis zu insgesamt 15 Beratungstagen in Anspruch nehmen (Durchführungszeitraum pro Schritt 5 Monate). Nach Abschluss dieses Prozesses kann eine weitere Potenzialberatung erst wieder nach drei Jahren gefördert werden.

Der Beratungsgegenstand der Potenzialberatung muss mindestens einem der folgenden Themenbereiche zugeordnet werden können: Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, Arbeit und Gesundheit, Personalentwicklung, Altersstruktur, Fachkräftebedarf, berufliche Weiterbildung. Die Zusammenhänge und Wechselwirkungen dieser Bereiche sind zu beachten.

Erforderliche Antragsunterlagen sind:

* Antragsformulare (erhältlich bei der Regionalagentur oder elektronisch über das Internet unter der Adresse www.esf.nrw.de).
* Darstellung der geplanten Beratungsbereiche aus der Sicht des Unternehmens
* Angebot eines externen Unternehmensberaters (freie Beraterauswahl)
* Vereinbarung eines persönlichen Beratungsgesprächs mit der Regionalagentur.

Nach Ablauf von drei Jahren nach Beendigung der letzten Potenzialberatung kann erneut ein entsprechender Förderantrag gestellt werden.

Von der Förderung ausgeschlossen sind Unternehmen der Sparten Kohle und Stahl, Schiffbau, Landwirtschaft oder Fischerei sowie teilweise auch Unternehmen einer nachgelagerten Produktionsstufe und solche, die mehr als 100.000 € aus EU-Mitteln erhalten haben (sogen. De-Minimis-Regelung). Fleischereien sind grundsätzlich von einer Föderung ausgeschlossen.

Quelle: Die Regionalagenturen in NRW

 

Ihr Ansprechpartner bei der wfa:

Martin Zumbusch, Tel.: 02932 201 2227