27.09.2017
Wirtschaftsförderung Arnsberg

Gesundheit

Arnsberg - in Sachen Gesundheit ganz vorn
Dichtes Netz sorgt für optimale Behandlung und Prävention

Arnsberg verfügt nicht nur über drei Krankenhäuser, die sich auf unterschiedliche Behandlungsschwerpunkte spezialisiert haben und sich optimal ergänzen, sondern auch über ein dichtes Netz an ärzten und Fachärzten der unterschiedlichsten Spezialisierungen, Apotheken, Heilpraktiker und Selbsthilfegruppen. Eine besondere Bedeutung kommt in Arnsberg der Suchthilfe zu.

In Arnsberg gibt es drei Krankenhäuser, die ein breites Spektrum an Fachrichtungen für verschiedene medizinische Indikationen abdecken und sich gegenseitig ergänzen: Das Karolinen-Hospital in Hüsten, das St. Johannes-Hospital in Neheim und das Städtische Krankenhaus Marienhospital in Alt-Arnsberg. Das St. Johannes-Hospital verfügt neben verschiedenen Fachabteilungen zusätzlich über eine Psychiatrische Tagesklinik, eine Kurzzeitpflegestation und ein angeschlossenes Pflegezentrum. Das Marienhospital hat neben einem Optifast-Zentrum zur Hilfe bei der überwindung von übergewicht noch ein großes Behandlungszentrum zur Physikalischen Therapie samt Bewegungsbad. Das Karolinen Hospital hat sich u.a. auf Geburtshilfe und Kinderheilkunde spezialisiert und ist als einzige Klinik des Hochsauerlandkreises für die Betreuung von Risikoschwangerschaften legitimiert. Die drei Arnsberger Krankenhäuser kooperieren miteinander und werden diese Zusammenarbeit künftig noch weiter ausbauen. So ist sicher gestellt, dass auch in Zukunft breite und umfassende Behandlungsmöglichkeiten auf den verschiedensten medizinischen Gebieten angeboten werden.

Das stationäre Angebot wird ergänzt durch die ambulanten Dienste: Zahlreiche Allgemeinmediziner und Fachärzte der unterschiedlichsten Spezialisierungen sorgen dafür, dass die gesundheitliche Versorgung in der Stadt und weit darüber hinaus auf dem optimalen Stand ist. Apotheken, Heilpraktiker, Physiotherapiepraxen und Hebammen ergänzen das Angebot im gesundheitlichen Bereich.

Eine zunehmend wichtige Rolle in der Gesundheitspflege spielen die Selbsthilfegruppen von Betroffen und Angehörigen. In Arnsberg gibt es eine Kontakt- und Informationsstelle für alle Selbsthilfegruppen, das AKIS. Hier laufen die Kontakte zu allen Selbsthilfegruppen im Hochsauerlandkreis zusammen – egal ob es sich um Erwachsene mit ADS handelt, Stomapatienten, Krebskranke, Trauernde oder Menschen, die an Zwangserkrankungen leiden.

Ein weiterer wichtiger Baustein im Gesundheitswesen der Stadt Arnsberg ist das Suchthilfenetzwerk der Institutionen Arnsberg-Sundern. Im Verbund arbeiten hier mehrere Kliniken und Institutionen zusammen, das Netzwerk schließt ambulante, teil- und vollstationäre und nachsorgende Elemente im Rahmen einer Suchtkrankenbehandlung und Prävention ein. Dabei wird Alkohol-, Tabletten- und Drogenabhängigen ebenso geholfen wie ihren Angehörigen. In Arnsberg selbst gibt es die Suchthilfe mit dem Café Wendepunkt als Anlaufstelle für Suchtkranke, hinzu kommen noch beratende und begleitende Angebote zur Suchtprävention und –hilfe.